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Liebe Mamas und Papas,

Schlaf ist ein Geschenk! Das merken wir besonders in Zeiten, in denen wir nicht gut schlafen können oder er gestört wird. Bei Einschlafproblemen liegen wir oft wach, und die Gedanken des Alltags lassen uns nicht in Ruhe. Bei nächtlichem Aufwachen oder Durchschlafproblemen wachen wir nachts einfach auf und schlafen einfach nicht mehr ein. Nach mehreren solchen Nächten ist die Bewältigung des Alltags extrem schwer. Die Nerven liegen brach und sogar die kleinsten Dinge im Tagesablauf erscheinen wie große Berge, die kaum zu bewältigen sind. Entsprechend angespannt ist das oftmals die Geduld zu Familienmitgliedern oder anderen Menschen im Umfeld. Je die Phase anhält, desto mehr kommt unser empfindliches Zusammenspiel der Hormone, die Anspannung und Entspannung regeln durcheinander. Die Balance ist verloren gegangen. Aber genau diese benötigen wir, um uns in einem gesunden, erholsamen Schlaf regenerieren zu können.

In der Schwangerschaft

Eltern, die gerade den Start als kleinen Familie und die ersten Monate mit ihrem Baby erleben, kennen das Problem des Schlafentzuges zu genüge. Es sind oft Monate, in denen sich Eltern wünschen einfach mal durchschlafen zu dürfen.

Für die Mamas beginnt die gestörte Nachtruhe meistens schon in der Schwangerschaft, wenn der Bauch immer größer wird es entsprechend schwierig wird eine entspannende Schlafposition zu finden. Und manches Ungeborene findet es besonders schön, wenn die Mama nachts ganz ruhig liegt und dem Baby im Bauch Aufmerksamkeit schenken kann. Das Ungeborene bewegt sich, strampelt und sagt schon mal ganz deutlich Hallo. Man könnte meinen, dass sich die werdende Mama bereits vor der Geburt darin üben darf mit weniger Schlaf auszukommen.

Mamas kommen mit weniger aus

Die Mamas schaffen es auch wirklich lange mit weniger Schlaf umzugehen, denn nach der Geburt steht die Fürsorge für das Neugeborene an erster Stelle. Das Bedürfnis das eigene Baby zu versorgen, seine Bedürfnisse zu erfühlen, zu erkennen und zu befriedigen, liegt in unseren Genen. Ohne diese enge Zuwendung durch die Mutter würde das Neugeborene nicht überleben können. Sogar das Gehör und die Schlaftiefe der Mama verändert sich, um schnell aufzuwachen, wenn das Neugeborene die Mama braucht.

Babys Schlaf im ersten Lebensjahr

Am Anfang des Lebens besteht das Überlebensbedürfnis des Neugeborenen darin einen Rhythmus zwischen Sättigung und Wachstum im Schlaf und im Wachsein zu finden. Es ist ein Schlaf-Wach-Rhythmus. Im weiteren Verlauf des ersten Lebensjahres findet der neue Erdenbürger zu einem Tag-Nacht-Rhythmus, der wichtig ist, um auszuruhen und zu regenerieren. Erst mit Ende des ersten Lebensjahres gelingt es den meisten Kindern ihre Nahrungsbedürfnis ausreichend am Tage zu stillen. Ein Neugeborenes und bis zu einem Alter von ca. 3 Lebensmonaten benötigt 16-18 Stunden Schlaf in 24 Stunden. Ca 5 Schlafphasen verteilen sich über 24 h. Ungefähr alle 4-5 Stunden erwacht das Baby um sein Nahrungsbedürfnis zu stillen. Mit dem Trinken an der Mutterbrust erlebt es nicht nur ein erleichterndes Sättigungsgefühl, sondern ebenso stillt es sein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit.

Tag-Nacht-Rhythmus

Mit zunehmendem Wachstum und der Erfahrung, dass seine Signale verstanden und angenommen werden, verändert sich der Schlaf-Wach-Rhythmus zu einem Tag-Nacht-Rhythmus. Ihr werdet merken, dass die Wachphasen länger werden. Babys Magen kann über das erste Lebensjahr mehr Nahrung aufnehmen. Dadurch kann es über einen längeren Zeitraum schlafen und auch längere Phasen wach sein.  In diesem Zusammenspiel erwacht das winzige Neugeborene zu einem Baby, das umherschaut, euch anlächelt, seine Umgebung mehr und mehr wahrnimmt, wächst, sich bewegt. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres finden die meisten Babys in einen stabilen Tag-Nacht-Rhythmus und können bis zu 6-8h in der Nacht schlafen. Manche Babys schaffen das schon mit 3 Monaten, manche brauchen aber Nachts noch lange eine Malzeit.

Das erste Mal Durchschlafen

Ist es plötzlich soweit, dass euer Baby eine ganze Nacht durchschläft, werdet ihr möglicherweise total erstaunt sein. Bei meiner ersten Tochter hatten wir das Glück, dass dieser Moment in ihrem 4. Lebensmonat gekommen war. Sie hatte einfach 7 Stunden durchgeschlafen. Ich erwachte zum ersten Mal nicht durch ein schreiendes kleines verhungerndes Monster, was sich verzweifelt an meiner Brustwarze andockte, sondern tatsächlich wegen meiner auslaufenden und schmerzhaften Brust. Voller Schreck schaute ich nach meinem Baby, was aber friedlich in seiner Wiege schlief.

Neuer Schlafensrhythmus

Dieser ersten erholsamen Nacht für uns Eltern folgten manche, in denen wir durchschlafen durften, aber auch manche die durch mehrfaches Stillen gestört wurden. Es war ein neuer Rhythmus möglich geworden, der sich aber erst sicher einpendeln musste.Unsere erste Schlafmangelphase war überstanden, aber es folgten noch ein paar. Von diesen möglichen Störungen des Schlafes eines Kindes erzähle ich euch in meinem nächsten Artikel

Ich wünsche Euch, dass ihr immer wieder gut schlafen könnt und darauf vertraut, dass jedes Menschlein Schlafen lernen kann.

Liebe Grüße

Eure Stefanie

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