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#fragBARRIO – Bam!-Wissen zu Weihnachten

Weihnachten heißt für Kinder vor allen Dingen eins: Es gibt viele Geschenke. Doch warum feiern wir Weihnachten eigentlich? Und wer ist überhaupt das Christkind? Wir liefern euch und euren Kindern knapp und zappzarapp die Knallerfakten zum Glänzen. #fragBARRIO

„Mama, Nora sagt, das Christkind gibt’s gar nicht!“ Matilda schaut mich fragend und fast schon ein bisschen verzweifelt an. „Na klar gibt’s das!“, beruhige ich jedes Jahr wieder. „Ich hab’s zwar noch nie gesehen, aber ich bin mir ganz sicher.“ Wer sollte auch sonst die vielen Geschenke bringen… keine Ahnung, wer immer diese Gerüchte in die Welt setzt!

  • Weihnachten ist das Fest, an dem fast zwei Milliarden Christen jährlich die Geburt von Jesus Christus vor gut 2.000 Jahren feiern. Im Christentum gehört Weihnachten zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Mit Ostern und Pfingsten ist es eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres. Auch wenn die Advents- und Weihnachtsbräuche christliche Wurzeln haben, so ist Weihnachten mittlerweile eher ein kulturelles als ein religiöses Fest. Viele kennen die Weihnachtsgeschichte gar nicht.
  • Deshalb wollen wir sie hiermit nochmal erzählen: Sie beginnt mit einem großen Ereignis kurz vor der Geburt Jesu. Kaiser Augustus wollte damals wissen, wie viele Menschen in seinem Land leben. Deshalb musste jeder in die Heimatstadt seines Vaters und sich dort zählen lassen. So traten der Zimmermann Josef und seine hochschwangere Frau Maria die lange Reise nach Bethlehem an. Gerade dort angekommen, bekam Maria Wehen. Die beiden fanden keine Unterkunft, und so passierte es der Geschichte nach, dass Maria ihr Baby in einem Stall – zwischen Kühen, Eseln und Schafen – zur Welt brachte. Dort wurde das kleine Jesuskind in eine Krippe gelegt – weswegen viele Menschen heutzutage an Weihnachten eine Krippe aufstellen. Ein Engel verkündete damals, dass der Heiland geboren ist und Frieden auf die Erde bringen wird.
  • Auch wenn Heiligabend immer am 24. Dezember ist, so fangen die Feierlichkeiten eigentlich schon viel früher, nämlich Anfang Dezember an. In der sogenannten Vorweihnachtszeit wird ein Adventskranz mit vier Kerzen aufgestellt. An den vier Sonntagen vor Heiligabend wird jeweils eine Kerze mehr angezündet. Auch der Adventskalender soll das Warten auf Weihnachten erleichtern. Hier darf man ab dem 1. Dezember bis zum 24. jeden Tag ein Türchen öffnen. Es gibt Adventskalender mit Bildchen oder Schokolade drin. Manchmal sind sogar größere Geschenke dabei. Das ist aber komisch, weil eigentlich gibt’s die Geschenke ja erst an Heiligabend.
  • Der eigentliche Festtag an Weihnachten ist der 25. Dezember, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, an Heiligabend beginnen. Der 25. Dezember ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird. An diesem Tag wird dann gar nicht mehr die Geburt Jesu gefeiert, sondern der heilige Stephanus verehrt. Dieser war der erste Märtyrer, also der erste Mensch, der wegen seines Glaubens an Jesus ermordet wurde.
  • An Heiligabend und am ersten und zweiten Weihnachtstag wird traditionell viel gesungen. Das Lied “Stille Nacht, heilige Nacht” soll das bekannteste Weihnachtslied der Welt sein. Es wurde in mehr als 300 Sprachen und Dialekte übersetzt.

Stefanie Gentner mag die Stimmung zur Weihnachtszeit. Am liebsten ist es ihr, wenn’s richtig kalt ist und viel Schnee liegt. Leider ist das bei uns viel zu selten der Fall.

Auf ihrem Blog „Verrückt nach München“ berichten Stefanie Gentner und Veronika Beer über ihre Lieblingsstadt, entdecken Glücksorte und schreiben auch über Umweltthemen.

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