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Die Natur unsere große Lehrmeisterin! Ihr seid skeptisch? Dann versucht es doch selbst einmal. Verbringt mehr Zeit mit den Kids im Freien, das fördert ihre Kreativität und läßt sie nachhaltig lernen.

Die Natur als unsere Inspirationsquelle

Gerade jetzt im Frühling ist es fantastisch durch den Wald zu laufen, da Erwachen der Bäume und Sträucher zu beobachten und den Gesängen der Vögel zu lauschen. Überall beginnen die Wildkräuter ihre Köpfe aus der Erde zu stecken. Der Wald erwacht aus dem Winterschlaf und Zeichen von erblühendem Leben sind überall. Auch Insekten, Vögel und Säugetiere werden wieder aktiv und richten sich ihr Revier ein. Überall gibt es etwas zu entdecken, wir können mit allen Sinnen auf Empfang gehen.Wie hört sich das an? Bekommt ihr sofort Lust in die Natur zu gehen? Dann macht das und genießt die Momente der Verbundenheit und Entspannung. 

Kinder lieben die Natur

Besonders Kinder blühen in der Natur auf. Sie können sich nach Herzenslust bewegen, können ihrer Neugier freien Lauf lassen und all ihre Sinne werden aktiviert. Die Natur zieht sie total in ihren Bann. Fantasie und Kreativität werden angeregt und ihre Gestaltungskompetenzen geschult. Je mehr Sinne beim Lernen in der Natur beteiligt sind, desto besser wird sich das Erlernte einprägen. Utensilien zum Spielen bietet die Natur in Hülle und Fülle. Beim Spielen mit Blättern werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, der Geruchssinn nimmt den erdigen Geruch wahr, der Tastsinn erfühlt die Blattadern, mit den Augen werden die verschiedene Farbtöne erfaßt.  Kinder lernen durch eigenes Erleben. Der Kontakt zur Natur im Kindesalter wirkt sich auf das ganze weitere Leben aus.

Kontakt zur Natur stellt die Weichen für das ganze Leben

Der frühe und persönliche Kontakt zur Natur kann wichtige Weichen für das Leben eines Kindes stellen. Es wird eine Verbundenheit entstehen, die dazu führt, dass die Kinder als Erwachsene ihren Fokus auf ein nachhaltiges Leben setzen und Natur und Tiere schützen werden. Durch die moderne Technik und den von ihr bestimmten Alltag wird unser Leben immer weiter von den natürlichen Rhythmen des Lebens entkoppelt, es gibt sogar schon einen Fachbegriff für diesen Zustand „nature deficit-disorder“ (Natur-Defizit-Syndrom).  Der Wunsch in die Natur zu gehen, ist zwar oft sogar da, aber der Alltag mit seinen Terminen und Anforderungen lässt keinen Platz für Naturzeit.

Zu viel Zeit an digitalen Medien

Unsere Kinder verbringen immer mehr Zeit an digitalen Medien, oft leider ohne dabei Wissen und Kompetenz zu generieren. Und ihren Bewegungsdrang können sie dabei schon gar nicht ausleben. Es kommt oft zu einer mangelnden Wertschätzung der Natur gegenüber, und über die Jahre verhärten diese Menschen, denn es bedarf der Natur um Kinder feinfühlig und emphatisch werden zu lassen.

Kinder sollten in der Natur frei spielen können

Spielen ist für Kinder und deren Entwicklung von existenzieller Bedeutung. Freies Spiel macht sie fit für  ihr späteres Leben und gibt ihnen alles an die Hand, was sie brauchen werden. Um sich im Leben zurecht zu finden und sich mit unterschiedlichen Situationen auseinandersetzen zu können. Klar, wollen wir als Eltern nur das Beste für unsere Kids, oft überhäufen wir sie deshalb mit Lernangeboten, wir vergessen allerdings, dass Wissen alleine die Persönlichkeitsentwicklung nicht fördert.

Kreativiät und Spontanität werden gefördert

Das Leben fordert Kreativität und Spontanität, diese genau lernt der Umgang mit und in der Natur besser als alles andere. Er bildet das Grundvertrauen, die Kreativität und vielfältige persönliche Erfahrungen erst aus. In Kindergarten und Schule steht allerdings in Deutschland immer noch die Wissensvermittlung im Vordergrund, nicht das freie Lernen durch freies Spiel.

Habt den Mut von und mit der Natur zu lernen

Es zählen messbare Leistungen und Frühförderung aber neben dem kognitiven Lernen sollten unsere Kinder auch den Freiraum bekommen sich mit der Natur zu verbinden, sie zu erleben und dadurch sich selbst zu erleben. So kommen sie in Verbindung mit all ihren Sinnen und können erst richtig ihr volles Potential ausschöpfen. Durch Neugier entstehen Bezüge zum Leben, die so viel mehr sind als die Reproduktion von erlernten Informationen.

Die Natur als Lehrerin

Wildnispädagogik verbindet uns mit der Natur und mit uns selbst.  Kindern wird es ermöglicht durch Spiele, Projekte und Übungen eine intensive Beziehung zur Natur aufzubauen. Lernvorgänge werden auf spielerische Art ausgeführt und prägen sich tief ein. Der Rhythmus der Natur und damit der Rhythmus des Lebens wird erfahrbar gemacht. Kinder lieben die Natur und müssen nicht erst herangeführt werden, sonder ihr natürliches Bedürfnis nur genährt. In Waldkindergärten und Naturschulen hat man sich dies zum Grundbaustein der Erziehung gemacht.

Tolle Outdoor Freizeitprojekte

Auch im Freizeitbereich kann man jede Menge Projekte in diesem Bereich finden, z.b. beim NABU. Es gibt mittlerweile sogar schon Urlaubsanbieter in diesem Bereich, macht euch mal schlau und lasst euch inspirieren. Begeistert eure Kids mal wieder mit einem Lagerfeuer, einem Erlebnistag im Wald, spielt statt im Schwimmbad im nächsten Bach,  oder macht ein Seminar und lernt essbare Pflanzen in eurer Nähe kennen, erlernt gemeinsam die Vogelsprache und macht bei einer Vogelzählung mit oder geht auf Fledermaus-Entdeckungstour.Legt einfach los und lasst euch beflügeln.

Fotos: Photo by Nathaniel Ramirez on Unsplash,

Photo by Sander Weeteling on Unsplash

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