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#stay at home

Wir alle kennen folgende Situation:

Das Telefon klingelt, am anderen Ende der Leitung ist die Betreuungseinrichtung des Nachwuchses, und am liebsten würde man das Gespräch gar nicht erst annehmen, weil man in den meisten Fällen schon weiß, was gleich kommt. Da wir aber alle Supereltern sind #hust, und wir natürlich auch keinen Bock auf weitere 47 Anrufe in Abwesenheit haben; geschweige denn auf das unweigerliche Gespräch beim Abholen des Kindes; gehen wir natürlich ran, und hoffen, dass man einfach nur freundlich daran erinnert werden soll, das Obstgeld am Nachmittag mitzubringen #ihrkenntdas.

Meist läuft es aber etwas anders

Neben Anrufen wie “Der Dödel (Anm. d. Autors: Name geändert #isklar) hat sich einen Stein in die Nase gesteckt, er kam bisher nicht wieder heraus; bitte gehen Sie mit ihm zum Arzt” #kannstedirnichtausdenken, oder

“Der Dödel hat einen Holzklotz auf den Kopf bekommen #kommtschonmalvor, bitte gehen Sie -na, wer errät´s?- mit ihm zum Arzt”, gibt es halt auch so Anrufe wie: “Der Dödel hat gebrochen, holen Sie ihn bitte ab”.

Wenn es dem Kind schlecht geht, dann holt man es ab, geht Nachhause, oder zum Arzt und sieht zu, dass es ihm wieder besser geht.  Meist ist das auch sehr schnell der Fall, und man gelangt dann ganz schnell an folgenden Punkt:

Kind ist zu krank für die Kita/Schule, aber zu gesund um Zuhause zu bleiben.

Wir alle kennen es!  Kaum einer liebt es #ausGründen!

Aber warum schreibe ich das hier überhaupt?

Aus einem einfachen Grund, ich möchte euch sensibilisieren.  Sensibilisieren dafür, dass es auch noch schlimmer kommen kann.

Es gibt nämlich #wernämlichmitHschreibtistdämlich noch eine Sache, die schlimmer ist, als ein halbkrankes Kind daheim zu haben.

Ein gesundes Kind (dauerhaft) Zuhause zu haben! Ja ich weiß, harter Tobak, aber warum soll ich es schönreden!?

Ich sag mal so, nicht umsonst dauert die Ausbildung zum/zur Erzieher/-in so lange. Hauptskill, der einem da vermittelt wird ist ganz eindeutig Nervenstärke.  Der ein oder andere mag es vom Wochenende her kennen #hoffentlichistbaldwiederMontag.

Da nun aktuell immer mehr Kitas und Schulen schließen, wird die “Gefahr” größer, dass auch DU bald dein Kind selbst betreuen darfst, weil die Einrichtung geschlossen wurde.

Worst case

Der “worst case” tritt ein, und da man in schweren Zeiten zusammenrücken soll #indemFallimübertragenenSinne, habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie man diese schwere Zeit überstehen kann, ohne anschließend Adoptionspapiere ausfüllen zu wollen. Nur für euch – und vielleicht ein kleines Bisschen für den Weltfrieden – habe ich eine Liste mit Beschäftigungen für die eigenen 4 Wände zusammengetragen.

Los geht´s.

7 Beschäftigungen für Daheim. #stay at home Tipps

Malbücher, Ausmalvorlagen, Malblätter, Farbkästen und Buntstifte.

Klingt trivial, kann im Ernstfall aber euer Leben retten #kannSpurenvonÜbertreibungenthalten!

Seht zu, dass ihr auf dem Heimweg noch ein paar Malbücher bekommt, bevor sie – genau wie Klopapier, Nudeln, Desinfektionsmittel und Reis- zur Währung im Kampf ums Überleben werden. Alternativ könnt ihr auch eure Internetz-Suchseite des Vertrauens anschmeißen, und einfach mal  “Malvorlagen” in die Suche  eingeben. Ihr werdet Vorlagen für die Nächsten 20 Pandemie-Betreuungsrunden finden; und die Buntstifte lege ich euch auch ans Herz, weil die nicht austrocknen, robust sind und weil man da im Fall von nervösen Anwandlungen auf Grund von Reizüberflutung auch wunderbar gefahrenlos draufrumbeißen kann.

Für alle, die das Leben am Limit und den Nervenkitzel lieben, ist auch ein Kauf von Farbkästen eine Option…im Zweifel bevorzuge ich aber ganz klar die Buntstifte.

Pro-Tipp: Das Kopierpapier aus eurem Büro auf Arbeit braucht die nächsten Wochen keiner mehr, ist aber hervorragend als Malpapier nutzbar ;).

Kinetic Sand und Knete für unser stay at home

Nichts, aber auch wirklich nichts kommt so nah an das Gefühl von Matsch-Klumpen heran, wie Knete. Knete macht aber wesentlich weniger Dreck, was gerade in Zeiten, in denen man das Haus wenig bis gar nicht verlässt, definitiv von Vorteil ist.

Außerdem, wenn doch mal was daneben geht, wird´s schnell hart und lässt sich einfach wegsaugen. Alternativ gibt es seit #nichtSEIDihrSpasten auch noch den Kinetic- oder Magic-Sand, den ich persönlich selbst hart abfeiere. Man kann das Feeling gar nicht so richtig beschreiben; am besten lässt es sich aber wohl aus ner Mischung aus Sand und Knete erklären.

Das Beste aus zwei Welten quasi (hier könnte Ihre Kinetic-Sand-Werbung stehen), die Formbarkeit von Sand und absolut kein Dreck. Ein Teufelszeug! Ein paar Spielzeugautos dazu und schon kann´s losgehen.

Pro-Tipp: Kauft nur eine Farbe (egal ob Sand oder Knete), das verhindert nervöses Augenzucken beim Vermischen durch den Nachwuchs #Monk.

Bausteine, Lego, Magformers und Steckblumen

Bausteine und deren Weiterentwicklung  -Lego-, Duplo, oder von mir aus auch günstigere Alternativprodukte, gehen immer. Türme und Mauern, Kunstwerke und Fantasiegebilde bauen und anschließend zerstören,  was gibt es schöneres? Nicht viel! Gleiches gilt übrigens auch für Steckblumen, die man alternativ auch als Ninja-Wurfsterne umfunktionieren kann. Für mich noch relativ neu sind Magnet-Bausteine. Mit den Teilen kann man auch bauen und gleichzeitig noch Physik im Alltag beobachten…schaden kann´s definitiv nix.

Pro-Tipp: Bausteine sind die Tretminen des kleinen Mannes, räumt die Dinger auf Jeden Fall weg, wenn ihr fertig seid mit spielen.

Decken, Kissen, Matratzen, Pappkartons.

Sofern ihr nicht unter einer Brücke wohnt, oder vom plündernden Mob ausgeraubt wurdet, solltet ihr alle die nötigen Materialien Daheim haben, um eine amtliche Höhle zu bauen. Alle Kinder lieben Höhlen, manchmal  – wenn die Sterne günstig stehen- kommt es sogar vor, dass Kinder in ihnen einschlafen…

Wenn die Höhle steht, und es noch nicht Schlafenszeit ist, bietet sich die Karton-Sammlung, die noch vor der Tür steht, weil der Papp-Container mal wieder voll ist, dafür an, daraus Roboter, Drachen, Puppenhäuser, oder Ritterrüstungen daraus zu bauen.

Pro-Tipp: Die Kartons erst wegschmeißen, wenn der Nachwuchs abgelenkt ist, sonst gibt´s eine Szene! 

Sticker und Stickerhefte/Bücher

Wem der Farbkasten-Nervenkitzel nicht genug ist, der kann seinem Nachwuchs auch ein Stickerheft zum Zeitvertreib geben. Es gibt sie zu fast jedem Thema, in allen Größen, Farben und Formen und Kinder lieben sie. 

Einzig die Tatsache, dass Sticker generell auf sehr vielen Untergründen haften, trübt den Spaß mitunter etwas.

Pro-Tipp: Vor der Übergabe Gefährderansprache halten.

Bücher/Zeitschriften 

So einfach, und trotzdem sehr sehr effektiv. Bücher mit Märchen, Bücher zum Fühlen/Klappen/Spielen oder Ansehen sind auch definitiv ein Evergreen. 

Vielleicht besorgt ihr euch noch ein paar  Mängel- oder Gebrauchtexemplare, damit die Krisenkasse nicht gleich komplett geplündert werden muss, um euren Vorrat aufzustocken. Alternativ tut es aber auch die ein oder andere Kinderzeitschrift, die als Bonus in der Regel auch noch irgendein Ramschspielzeug als Beilage bietet. 

Pro-Tipp: Schmeißt das Ramsschpielzeug in regelmäßigen Abständen weg, sonst braucht ihr bald eine größere Wohnung. 

Multimedia

Es kommt irgendwann der Moment, an dem man mit seinem Entertainment-Latein am Ende ist. Genau an diesem Punkt ist es spätestens Zeit, die Kinder einfach mal allein spielen zu lassen, schließlich muss das auch mal gehen. Für den Fall, dass das gut funktioniert, kann man dann auch mal den Fernseher/Tablet/Laptop… anschalten und die kurze Ruhe genießen.

Pro-Tipp: Die Nutzungszeit vorab besprechen und auf technischem Weg begrenzen.

Ich hoffe inständig für uns alle, dass wir diesen Ratgeber alle nicht brauchen werden, aber im Erstfall sind wir ja jetzt alle bestens vorbereitet.

Welche Beschäftigungen würdet ihr denn noch ergänzen? 

Danke René für deinen Beitrag zu unserer BARRIO #stayathome Challenge.
https://www.instagram.com/handbierzweipunktnull/
https://desdoedelsdad.com/

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