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Bei der heutigen Rauhnacht geht es um das Thema Das Neue begrüßen was für dem Monat November steht.
Die geheimnisvollen, kraftvollen Rauhnächte, laden uns dazu ein, nach innen zu schauen. 
In dieser Zeit, zwischen dem alten und dem neuen Jahr geht es darum, vergangenes zu reflektieren und loszulassen und uns innerlich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Für dieses Thema stellt das BARRIO-Team heute folgende Fragen an den Backpacker-Mama Josi Bernstein:

Neues begrüßen

Heute geht es ums sich Einlassen und Loslassen. Schließlich muss für das Neue, das das nächste Jahr bringen wird, Platz geschaffen werden. Das neue Jahr ist ein guter Anlass für kleine und große Veränderungen. Aber Veränderungen brauchen auch Mut. Deshalb frage dich:

Wie offen bin ich für Neues?

In welchen Lebensbereichen kannst du Altes loslassen und Neues begrüßen? Sei milde mit dir. Es geht hier um dich, es ist kein Wettbewerb. Tu genau das, was dir gut tut. Wenn es Dinge gibt, die du noch nicht loslassen kannst, hat das seine Gründe. Vielleicht magst du einmal überlegen, welche Gründe das sind. Ganz, ohne dich dafür zu bewerten. Manchmal entdecken wir dabei, dass diese Gründe gar nicht so schwerwiegend sind. Manchmal haben sie einen Sinn für uns.
Notiere dir, welche Dinge du loslassen möchtest.
Um das herauszufinden, kannst du einmal überlegen, welche Dinge du gern loslassen würdest. Schreib jede Sache auf einen eigenen Zettel. Wenn du bereit bist, eine Sache gehen zu lassen, kannst du den Zettel zerreißen – oder sogar verbrennen. Alle Zettel, die übrig bleiben, kannst du in einem Glas oder einer kleinen Box aufheben und immer mal wieder anschauen. Vielleicht gelingt das Loslassen im Februar, im März oder sogar erst im September. Das ist ok. Wichtig ist, dass du dir klar machst, wo deine Prioritäten liegen.

Welche Veränderungen wünschst du dir?

Frage dich, welche Veränderungen du dir für das kommende Jahr wünschst. Wenn du spürst, dass du gewisse Dinge nicht loslassen kannst, kannst du überlegen:

  • Was genau gibt mir diese Sache?
  • Warum mache ich das so?
  • Kann ich das, was ich dadurch bekomme, anders erreichen?
  • Warum kann ich hier nicht loslassen?
  • Sind meine Sorgen wirklich berechtigt?

Wenn du also zum Beispiel gern mehr für dich einstehen würdest, aber Angst hast, dass du so auf Widerstand stößt, kannst du überlegen:

  • Brauche ich die Bestätigung Anderer, um mich sicher zu fühlen?
  • Glaube ich, dass ich nur etwas wert bin, wenn ich Dinge für andere erledige?
  • Kann ich mich selbst bestätigen? Durch tägliche Affirmationen oder gute Gespräche mit Freund*innen/der*dem Partner*in?
  • Habe ich Angst, nicht geliebt zu werden, wenn ich mehr für mich einstehe?
  • Wäre das wirklich der Fall, oder bilde ich mir das ein?

Wenn du dieses Gedankenexperiment mit allen Lebensbereichen durchspielst, in denen du dir eine Veränderung wünschst, kannst du erkunden, wo du vielleicht noch etwas mehr loslassen kannst. Und dann kannst du mit Raum und Mut 2022 und alle Veränderungen, die es bringt, begrüßen.

Josi Bernstein lässt vor allem gerne Dinge los, weil so viel Klarheit und Raum für Neues entsteht. Über all das Alte und Neue schreibt sie bei Barrio, auf ihrem Blog, bei Instagram und bei Twitter.

Hier geht es zum BARRIO Rauhnachts-Special